entgiftung.
Unter "Entgiftung", auch als "körperlicher Entgiftung" oder "körperliche Entzug" bezeichnet, wird das Absetzen oder schrittweise auf Null reduzieren einer Droge (wie z. B. Heroin, Methadon, Alkohol) verstanden.
Jeder körperliche Entzug ist immer ein gesundheitlich riskanter Zustand, der im Extremfall einen tödlichen Ausgang haben kann. Deshalb sollte eine Entgiftung im stationären Rahmen erfolgen (auf speziellen Entzugsstationen in Kliniken).
In der Regel wird auf den Entzugsstationen ein sog. warmer Entzug durchgeführt, d. h. um Entzugssymptome zu reduzieren bzw. zu verhindern werden Drogen-Ersatzstoffe (Methadon, Subutex) in ausschleichender Dosierung gegeben. Vereinzelt und heute selten wird in einigen Kliniken ein sog. kalter Entzug praktiziert. Hier wird versucht, mit Hilfe von alternativen Methoden wie Akupunktur, Massagen usf. ohne die Gabe von Ersatzstoffen die Entzugssymptomatik zu lindern.
Eine stationäre Entgiftung dauert durchschnittlich zwischen zwei und vier Wochen und ist vor dem Beginn einer Drogentherapie zwingend notwendig.
Wir unterstützen Abhängige dabei, einen stationären Entgiftungsplatz zu finden und kooperieren mit den Entgiftungsstationen unserer Region.
|