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drogen & co

kokain.

Formen
Weißes Pulver, das aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen wird.

Anwendung
Kokain wird geschnupft, aber auch intravenös injiziert oder geraucht.

Wirkung
Kokain hat eine aufputschende Wirkung. Kälte-, Hunger-, Durst-, Müdigkeits- und Schmerzgefühle werden betäubt, der Sexualtrieb sowie der Rededrang werden gesteigert. Wer Kokain genommen hat, neigt dazu, sich selbst zu überschätzen und dann z. B. hemmungslos zu reagieren.

Akute Gefahren

  • Den euphorischen Gefühlen folgt meist ein jäher Wechsel in Depression, Ruhelosigkeit und Lethargie; durch dieses "runterkommen" wird ein intensiver Drang nach einem "Kick" hervorgerufen.
  • Atemstörungen

Langzeitfolgen
Es können auftreten:

  • Schwere Depressionen, Halluzinationen, Verfolgungswahn, psychotische Erkrankungen
  • Appetit- und Schlaflosigkeit führen zu einer Schwächung des Immunsystems
  • Körperlicher Verfall, oft bedingt durch starken Gewichtsverlust
  • Impotenz

Abhängigkeit
Führt schnell zu extremer psychischer Abhängigkeit, keine körperliche Abhängigkeit

Hinweis
Das Image von Kokain als "gesellschaftsfähige Droge" ist eine völlig ungerechtfertigte Verharmlosung, da sehr schnell eine intensive psychische Abhängigkeit entstehen kann.

Reines Kokain ist fast nie im Handel, es wird oft z. B. mit Trauben- oder Milchzucker, Ephedrin oder Speed gestreckt. Eine gesundheitliche Gefahr besteht vor allem durch unbekannte Streckmittel wie z. B. Waschpulver, Tabletten.



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